Serfaus in Tirol.
Ein Traum in sattem Blau.
Nach der Überlieferung und nach den Erkenntnissen der Geschichtsforscher kommt der Name "Serfaus" aus dem Lateinischen - "Supra fauces" - was soviel heißt wie "über den Schluchten". Dies beschreibt präzise die Lage des Dorfes auf einem sonnigen Hochplateau in 1.427 Meter Seehöhe hoch über dem Inntal, zwischen Landeck und dem Reschenpass. Wer auf dem ehemaligen Zufahrtsweg von Tschuppbach nach Serfaus wandert, kann sich ein Bild davon machen. Über der "Argenschlucht", die sich der "Argenbach" durch Jahrmillionen gegraben hat, "thronte" gewissermaßen das kleine Dorf schon in der Sonne, lange bevor sich die Menschen auch in den Tälern ansiedelten.
Die heute als "Champagnerklima" bezeichneten Umweltbedingungen, die fruchtbaren Urgesteinsböden, die lange und intensive Sonnenbestrahlung und nicht zuletzt die Sicherheit für die Menschen veranlassten diese zu einer sehr frühen Besiedlung des heute als "Sonnenterrasse Tirols" bezeichneten Hochplateaus. Aus Funden ist bekannt, dass sich die Illyrer bereits vor 3.500 Jahren (vermutlich jedoch viel länger) hier sesshaft machten.
Um Christi Geburt herum bauten Drusus und Tiberius, Stiefsöhne des Kaiser Augustus, eine Heeresstraße über dieses Plateau und römische Legionen schickten sich an, den gesamten Alpenraum zu erobern. Die Region nördlich des Alpenhauptkammes nannten Sie "Rätien" und deren Bewohner "Räter". Aus der späteren Vermischung von Römern und Rätern entstanden die "Rätoromanen". Römer und Rätoromanen hinterließen, heute noch deutlich sichtbare, kulturelle Spuren in dem kleinen Dorf in der Architektur und in vielen, bedeutenden christlichen Denkmälern.
Die Geschichte von Serfaus und seiner Einwohner ist teilweise höchst dramatisch verlaufen und geprägt von langen Perioden bitterster Armut, Krankheiten und Naturkatastrophen. Ein durch die Jahrtausende währender, harter Existenzkampf formte die Einwohner und machte sie zu einem Menschentyp, der immer noch als "der Oberländer" in Tirol bekannt ist, hart, ausdauernd, etwas verschlossen, wortkarg, Leute mit Gottvertrauen und tiefem Gefühlsempfinden, aber auch treu und verlässlich.
In St. Zeno, einem Ortsteil von Serfaus und nach einem Bischof in Verona (5. Jahrhundert) in Oberitalien benannt, hatten sich auf einem steilen Hügel Raubritter in einer Burg eingenistet, welche die Reisenden auf der in der Nähe vorbeiführenden Römerstraße, der "Via Claudia Augusta", überfielen, ausraubten und umbrachten. Nicht nur das, sie drangsalierten und terrorisierten auch die Einwohner von Serfaus bis auf's Blut. Die besten Tiere, Lebensmittel, Holz und andere Erzeugnisse aus der landwirtschaftlichen Produktion mussten die Leute den Burgherren für ihre Feste und Gelage liefern. Das ging solange bis sich die Unholde auch an den jungen Frauen im Dorf vergriffen. Dann war allerdings das Maß voll. Die Bauern zündeten die Burg an und erschlugen die Raubritter.
Heute ist diese Stelle eine Ausgrabungsstätte für historische Funde der Universität in Innsbruck.
427 n. Chr. entstand die Wallfahrt "Zu unserer lieben Frau im Walde". Auf "Matschöl" ("kleiner Markt" aus dem Rätoromanischen) hackten Bauern Bäume um, als plötzlich der Ruf von oben ertönte "Hack mi nit!". An dieser Stelle bauten die Serfauser später eine Wallfahrtskirche im romanischen Stil. Sie wurde im Jahre 804 fertiggestellt und der Mutter Gottes geweiht. Auch heute ist die Wallfahrt noch lebendig und wird von Hilfesuchenden aus Süddeutschland, Südtirol und aus ganz Österreich gerne besucht.
Identität und kulturelle Werte wurden und werden von der Bevölkerung in Serfaus immer und zu jeder Zeit hochgehalten. Das gilt auch für die heutige Zeit des Tourismus. Musikkapelle und Schützenkompanie in ihren jahrhunderte-alten Trachten und viele Vereine zählen zu den Säulen der Kultur im Dorf, sind Heimat für die jungen Leute und Bewahrer von Brauchtum und Sitten.
Das Jahr 1910 steht wie ein Markstein in der langen Geschichte von Serfaus. Wie kein anderes Jahr ist dieses Datum für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Dorfes von Bedeutung. In diesem Jahr kamen die ersten Gäste nach Serfaus. Es war eine kleine Gruppe von Schifahrern aus Innsbruck unter der Führung eines Herrn Dr. Keller, dem Verfasser des ersten Schiführers in dieser Region, auf der Suche nach einem Schigebiet. Er berichtet in diesem Schiführer über die Erfahrungen und der Faszination seiner Schigruppe beim Anblick der alten rätoromanischen Bauernhöfe mit ihren breit ausladenden Dächern und über ihre Bekanntschaft mit dem einzigartigen Schigebiet. Mit der sprichwörtlichen Schlauheit der rätoromanischen Bergvölker erkannten die Serfauser sehr schnell die Chance, endlich ihr über hunderte Jahre von Kargheit und Not geprägtes Leben zum Besseren zu wenden: Der Tourismus war zu ihnen kommen! Und ebenso stur, ausdauernd und konsequent gingen Sie von da an ihren Weg als Gastgeber für die Welt. Ende der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es in Serfaus schon beinahe 300 Gästebetten - und auch schon die erste Seilbahn (eine Pendelbahn mit einer Kapazität von 150 Personen pro Stunde). Und seit dieser Zeit ging es Jahr für Jahr steil bergauf.
Heute ist Serfaus mit beinahe 900.000 Nächtigungen eine der meist frequentierten Urlaubsregionen Österreichs. Übrigens mit der kürzesten U-Bahn der Welt - einer unterirdischen Luftkissenschwebebahn, der Serfauser Dorfbahn, die weltweit wohl einzigartig ist. Das Angebot und die Ideen der Serfauser sind derart innovativ (und auch erfolgreich!), dass Jahr für Jahr Heerscharen von Touristen aus aller Herren Länder in das ehemalige kleine rätoromanische Bergdorf pilgern, um zu schauen und zu staunen, was man alles seinen Gästen an Unübertrefflichen anbieten kann. Mit den Auszeichnungen für besondere touristische Leistungen könnte man in Serfaus ganze Bücher füllen. Erst 2007 konnte sich Serfaus bereits zum zweite Mal über den Gesamtsieg in allen Kategorien des "Best-of-Austria-Awards" freuen. Die Erlebniswege in den Serfauser "Abenteuerbergen" wurden zum besten touristischen Angebot in ganz Österreich gekürt.
Wer die Serfauser kennt, kann sich gut vorstellen, dass man sich mit dem wohl umfassendsten Sommer- und Winterangebot im gesamten Alpenraum noch nicht zufriedengibt. Denn Stillstand ist Rückschritt und die Gäste von Serfaus wollen und sollen immer noch mehr erleben können. Dabei können sie sicher sein, dass die Serfauser immer gut Acht geben werden auf ihre Natur. Denn nicht nur im Herzen sind viele von ihnen Bergbauern, die wissen, dass letztendlich die außergewöhnliche Naturschönheiten ihr größter Schatz sind.
Ungefähr 340 Häuser gibt es heute in Serfaus (und auch noch einige alte Stadel, die an die Geschichte dieses Tiroler Dorfes erinnern). Das Hotel Alpina ist eines der schönsten davon. Sanft hingebettet am rechten Hang, mit viel, viel Sonne und grandiosen Ausblicken. Das Hotel Alpina ist nur eines von fast 160 Häusern, das den Urlaubern als Unterkunft dient. Aber es ist ein gutes Hotel. Eines, das die Gäste zum Träumen bringt. Fast 5.500 Gästebetten zählt Serfaus. 56 davon finden Sie im Hotel Alpina. Und es sind ganz besonders wohlige, Sie werden es sehen!
Facts und Highlights über Serfaus in Tirol
Serfaus ganz Allgemein
- 970 Einwohner
- 5.478 Gästebetten im Winter, 4.960 im Sommer
- Einer der nächtigungsstärksten Urlaubsorte in Tirol mit vielfach ausgezeichneten Sommer- und Winterangeboten
- Ideal für Sommerurlaub und Winterurlaub
- "Verkehrsberuhigungskonzept Modell Serfaus" mit der einzigartigen Dorfbahn: (Luftkissenbahn) als innerörtliches Verkehrsmittel zum Nulltarif (Winter- und Sommerbetrieb)
- höchste Qualität des touristischen Produkts in allen Bereichen.
Sommer im Hotel Alpina in Serfaus
- Champagnerklima (Heilklima, alle Getreidesorten und Obst freistehend)
- seltene Flora
- Bergseen
- Wanderwege-Gütesiegel
- Eines der besten Sommerangebote im Alpenraum (Sport und Unterhaltung) mit einzigartiger Vielfalt
- professionelle Kinderbetreuung im "Familiennesterl"
- faszinierendes, örtliches Flair
- Naturdenkmäler und Naturerlebnisse
Winter im Hotel Alpina in Serfaus
- 180 km Schipisten
- 111 km Langlaufloipen
- 53 Seilförderanlagen
- 60.000 Personen stündliche Förderkapazität
- "Kinder-Schneealm" als professionelle Kinderbetreuungsstätte
- Schneesicherheit durch Höhenlage (1400 – 2700 m)
- Lawinensicherheit der Zufahrt zum Ort und der Lage des Ortes durch die Plateaulage.

